1. Planspiel: Darf eine Schülerband bei einem Schulfest auftreten, obwohl eines ihrer Lieder rechtsextremistisches Gedankengut enthält? 2. Analyse von Pressetexten zu rechtsextremistischen Ausschreitungen: Welche Personengruppen kann Rechtsextremismus treffen? 3. Theaterszenen mit Zivilcourage: Was kann man gegen Rechtsextremismus im Alltag tun? Der Tenor der Veranstaltung hallt nach: Zivile Werte müssen mit Zivilcourage verteidigt werden. Das entspricht dem Schulprofil, „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Um diesen Titel als Schule tragen zu dürfen, verpflichtet sich die SMV Initiativen zu ergreifen und Veranstaltungen der Schülerschaft näher zu bringen, die sich mit diesen Themen beschäftigen. Auf Einladung der SMV kam so auch die Veranstaltung „Lasst und querdenken“ mit der Politikwissenschaftlerin Ellen Esen ans ASG. Thema des Vortrags im Juni waren extreme rechte Gruppierungen im Murgtal mit anschließender Podiumsdiskussion. Schulleiter Stefan Beil sieht Präventionsarbeit als eine große Aufgabe der Schulen. Das Bedürfnis der Schüler sei es, die Gesellschaft mitzugestalten und etwas in der Gesellschaft zu bewegen – und mit Zivilcourage gegen Extremismus anzugehen.