Ein neuer Fall für die 8b: Krimi-Lesenacht in der Schule

Am vergangenen Freitag, wohlbemerkt Freitag, der 13., traf sich Klasse 8b in Begleitung von Frau Wendelgaß und Herrn Löbbicke in der Mensa unserer Schule, um kriminalistische Geschichten in einer Lesenacht miteinander zu teilen.

Alles begann damit, als wir am Freitagabend die Mensa zu unserer Schlaffestung umformten und die Zeit bis zum Abendessen mit einigen Tischtennis-Turnieren und Basketball-Matches überbrückten und dabei unsere Fähigkeiten unter Beweis stellten. Kurze Zeit später kam endlich die Stärkung in Form von Pizza an. Gemütlich setzten wir uns unter freiem Himmel auf die Steinbänke und ließen es uns schmecken. Nachdem jeder von uns satt und zufrieden war, begann das eigentliche Ereignis, weswegen wir uns an diesem Abend trafen: Die Vorstellung unserer Krimis. Bewaffnet mit unseren Büchern und Kissen erklärten wir der langweiligen Stille den Krieg und fingen damit an, unsere Bücher vorzustellen. Jede/r gab zunächst eine kurze Zusammenfassung seines bzw. ihres Buches, woraufhin eine ausgewählte Textstelle vorgelesen wurde. Abschließend wurde eine kurze eigene Bewertung sowie Empfehlung dazu ausgesprochen und es durften Fragen zur vorgestellten Lektüre gestellt werden. Nach der ersten Runde der Buchvorstellungen, spielten wir in einer Pause eine Partie „Werwölfe im Düsterwald“. Passend zum Thema unserer Lesenacht suchten wir in diesem Spiel nach den Schattentieren des Vollmondes, den Werwölfen. Als dann am Ende die Werwölfe zum Verhängnis der Dorfbewohner gewannen, ging es in die zweite Halbzeit der Lesenacht. Wir stellten weiter unsere Bücher vor und machten uns anschließend bettfertig. Kurz darauf folgte dann der sogenannte „Zapfenstreich“. Jeder durfte leise noch so lange lesen oder Musik hören, wie er bzw. sie wollte. Die einen schliefen schon sofort ein, andere blieben noch bis 3 Uhr morgens wach.

Als wir dann am nächsten Morgen durch den Sonnenaufgang geweckt wurden, bauten wir unsere überwiegend aus Isomatten bestehende Schlafstätte ab und veranstalteten zum Abschluss ein gemeinsames Frühstück, woraufhin die Lesenacht dann auch leider ihr Ende nahm. Die Fotos, die wir zur Erinnerung geschossen haben, werden uns jedoch wohl nie dieses tolle Ereignis vergessen lassen.

 von Sophie, Hannah und Tim (Klasse 8b)

ASG-Englandfahrt der Klassen 9 a/b/c

Sonnenbrand auf den britischen Inseln? Tee am Nachmittag? Fish and Chips zum Lunch? Brexit-Befürworter und Gegner vor den Houses of Parliament?

Auf alle Fragen ein eindeutiges “Ja”. Die ASG 9. Klässler (knapp 70  Schüler) verbrachten eine Woche in Hastings und Umgebung und konnten die Theorie der Schulbücher endlich zugunsten der Realität – einen kleinen Einblick in „the British way of life“ - eintauschen.

Durch die Inhalte des Englischbuches „Greenline“ waren ihnen die vielen Sehenswürdigkeiten bereits bekannt. Die ganze Lehrwerkreihe spielt in Greenwich, so dass der Ausflug zur Cutty Sark (Schiff von 1869), dem Royal Observatory (Sternwarte) und dem 0-Meridian (GMT - Greenwich Mean Time) ein „Heimspiel“ wurde. Ein weiteres Spiel wurde zum Highlight. Auch wenn das Fußballhalbfinale England gegen Kroatien schließlich zugunsten des Gegners ausging, konnten die ASGler die ausgelassene Atmosphäre vor und während des Spiels in der englischen Bevölkerung – der Heimat des Fußballs – hautnah miterleben.

Stadtführungen durch Hastings, Canterbury und London mit englischsprachigen Guides, die Themsefahrt zu Big Ben  und besonders die Klippenwanderung an der Südküste mit Blick auf den Ärmelkanal gaben viele Motive für Gruppenbilder und Selfies.  

 

Betreut wurden die Schüler in diesem Jahr von Martina Ritter, Jochen Klein,  Susanne Hoff und Markus Krauth.

Zeitgenössische Parodie „Der große Marsch“ – mutig und gewagt!

Zur Aufführung im Albert-Schweitzer-Gymnasium kam „Der große Marsch“ von Wolfram Lotz. Es handelt sich um eine zeitgenössische Parodie aus den 2010er-Jahren, die die Bedeutung vieler gesellschaftlicher Diskurse spielerisch mischt und in einem Maße verkehrt, dass es sch(m)erzhaft komisch wirkt: eine absurde Komödie über den Kapitalismus, die RAF, den Anspruch auf politisches Theater, die griechische Mythologie, Gerechtigkeit, Pseudotoleranz und darüber, warum die Götter die Seegurke beim Tod einfach vergessen haben.

Die Schülerinnen und Schüler nahmen die Aufgabe, zeitgenössisches Theater ins Murgtal zu bringen, beeindruckend an. Unterstützt von Technik, Bühnenbild, Verpflegung und dem Förderverein, fand die gut besuchte Premiere am Mittwoch, den 04.07., im Lichthof des ASG Gernsbach statt. Am darauffolgenden Donnerstag gab es noch eine zweite Aufführung. Die Theater-AG freute sich über viele positive Rückmeldungen zu einem mutigen und gewagten Stück. Insbesondere die darstellerischen Leistungen waren immer wieder Thema:

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¡A comer tapas y churros con chocolate!...

…darauf hatten sich die 9er-Spanischklassen schon das ganze Schuljahr gefreut.

Am Dienstag, den 3.7, war es endlich soweit. Die 34 SchülerInnen machten sich begleitet von ihren Lehrerinnen Frau Guth und Frau Briel nach der vierten Stunde mit der Bahn auf den Weg nach Durlach zu Pablos. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten sie das spanische Tapas-Lokal mitten in der Durlacher Altstadt, das nach seinem spanischen Besitzer Pablo, Pablos heißt. Dieser öffnete ausnahmsweise und nur für die ASG-ler bereits um 13 Uhr seine Pforten. Empfangen wurde die Gruppe herzlich mit churros con chocolate (ein spanisches frittiertes Spritzgebäck mit dickflüssiger heißer Schokolade). Im Anschluss wurde noch rege nach spanischer Art quer durch die Tapas-Karte bestellt und gemeinsam probiert. Dabei standen die SchülerInnen vor einer besonderen Herausforderung, denn sie mussten ihre Spanischkenntnisse unter Beweis stellen, da Pablo sie auf Bitte der Lehrerinnen ausschließlich auf Spanisch bediente. In dieser authentischen Situation konnten bereits erworbene Kenntnisse unter Beweis gestellt werden und die Freude war umso größer, als jeder das Gewünschte bekam. Der heutige Ausflug war die erste Feuerprobe für den anstehenden Spanischaustausch mit Pinto in Klasse 10, der für diese Gruppe im Herbst dieses Jahres ansteht. Die Ausflüge zu Pablos sind bereits eine liebgewonnene Tradition - ein Stück Spanien im Herzen der Durlacher Altstadt.

¡Muchas gracias, Pablo!

Fotos: G. Guth // E. Briel

 

  • Bezahlen bei Pablo
  • Churros con chocolate
  • Die Tapas-Karte
  • Tapas bei Pablos

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© G. Guth // E. Briel

Missionarsbesuch aus Kenia - Dank für ASG-Unterstützung im Bildungssektor

Pfarrer Mössmer (hinten 5.v.l.), Missionar der Erzdiözese Augsburg, aus Kenia besuchte am 22.6.2018 das  Albert-Schweitzer-Gymnasium, um den Schülern und Lehrern persönlich für ihre Unterstützung durch schulische Spendengelder zu danken, die in Kenia für die Schulbildung junger Menschen eingesetzt werden.  Die enge Verbindung zwischen Pfarrer Mössmer  und dem ASG geht zurück auf den ehemaligen Schulleiter Hansjörg Willig (hinten 4.v.l.) und die seit 40 Jahren bestehende Verbindung  zum Kenia-Hilfe-Bühl e.V., die das ASG unterstützt. Lehrerin Juliane Wendelgaß (hinten 1.v.r.) initiierte mit ihrer siebten Klasse ein Lernprojekt zu den Hilsmaßnahmen.

ASG-ler in Südfrankreich

Clapiers/Montpellier-Fahrt der 8. und 9. Klassen – Ehrung für Brigitte Gély

Brigitte Gély – die Deutschlehrerin des Collège François Mitterrand in Clapiers, die vor zehn Jahren zusammen mit Beatrix Rauffmann den ASG-Austausch aufbaute, wurde für ihre besonderen Verdienste für die deutsch-französische Freundschaft geehrt. Im Oktober wird sie in den Ruhestand gehen – mit dem schönen Bewusstsein, viele junge Franzosen und Deutsche für diese besondere Freundschaft begeistert zu haben.

Die ASG-Französisch-Schüler der 8. und 9. Klassen (Leitung Elke Magschok und Beatrix Rauffmann) kehrten in der vergangenen Woche von  Ihrem Austausch am Mittelmeer mit vielen neuen Eindrücken  zurück.  Südfranzösisches Flair erlebten die Schüler bei Ausflügen nach Montpellier, Aigues-Mortes und Sète.