Frankreichaustausch 2018 - Schülerbericht

In diesem Schuljahr fand wieder der Schüleraustauch für die Jahrgangsstufen 8 und 9 mit der Partnerschule in Clapiers statt. Die französischen Schüler, mit denen bereits seit der sechsten Klasse reger Briefkontakt besteht, besuchten bereits im vergangenen Dezember Gernsbach und verbrachten eine Woche in den Gastfamilien. Da man sich bereits kannte, herrschte große Vorfreude bei den Schülern unserer Schule, die sich vom 8. bis zum 15. Juni zum Gegenbesuch aufmachten.

Nach einer langen Busfahrt wurden alle nett empfangen und verbrachten ein Wochenende in den dortigen Familien, um sich etwas einzuleben und französisch zu sprechen. Die schulfreien Tage wurden genutzt, um Ausflüge an den Strand, zum Klettern oder zum Kanu fahren zu unternehmen. Die Familien hatten sich ein abwechslungsreiches Programm überlegt. Nach dem Wiedersehen mit den anderen deutschen Schülern am Montag gab es nun viel zu erzählen. Doch nicht nur das: Für die kommende Woche war ein tolles Programm geplant, auf das sich alle freuten.

Der Montag startete mit zwei Stunden in der Schule. So bekam die ganze Gruppe einen tollen Einblick in den französischen Schulalltag, auch wenn es das eine oder andere Verständigungsproblem gab. Danach machten sich die ASGler auf den Weg nach Montpellier. Dort angekommen zeigte die französische Deutschlehrerin Madame Gély in der Art einer geübten Touristenführerin die wunderschöne Altstadt Montpelliers. Danach wurde die Stadt in Kleingruppen weiter erkundet, unter anderem auch das Einkaufszentrum Polygone.

Durch einen unerwarteten Wetterwechsel wurde der Tag abenteuerreich beendet, mit einer überfluteten Straße und durchnässten ASGlern. Am folgenden Tag fuhren die deutschen Schüler nach Sète, eine tolle Hafenstadt am Mittelmeer. Auf dem Weg dorthin gab es einen Zwischenstopp bei der bekannten Keksfabrik „la cure gourmande“. Während der Führung dort wurde natürlich auch etwas genascht. Auch Sète wurde in Kleingruppen gestürmt und erkundet.

Am Mittwoch ging es noch einmal nach Montpellier, um nun die Neustadt zu bestaunen, diesmal allerdings ohne überflutete Straßen, stattdessen mit viel Sonnenschein. Da die Schule für die Franzosen an diesem Tag früher endete als sonst, verbrachten alle den Nachmittag mit verschiedensten Aktivitäten zusammen mit den Austauschschülern, darunter Laser Tag, Strandbesuche und mehr.

Donnerstag war auch schon der letzte Tag in Frankreich. Zusammen fuhren die deutschen und französischen Schüler nach Aigues-Mortes und legten auf dem Weg dorthin auch noch einen Zwischenstopp in Le Grau-du-Roi ein. Bei bestem Wetter wurden die beiden Städte erkundet. Der Rundgang auf der Stadtmauer von Aigues-Mortes, der Blick auf das Meer, der Markt in Le Grau-du-Roi machten diesen Tag unvergesslich.

Nach so einer wunderbaren Woche in Frankreich, in einer fremden Kultur, mit einer fremden Sprache, mit so vielen großartigen Erlebnissen und neuen Freundschaften trafen sich alle abends nach einem letzten Besuch in den Gastfamilien wieder, um sich auf den Heimweg zu machen. Beim Abschied floss die eine oder andere Träne. Es war eine erlebnisreiche und interessante Woche, die niemand der dabei war je vergessen wird.

Vielen Dank an unsere Französischlehrerinnen Frau Hoff, Frau Rauffmann und besonders Frau Magschok, die den Austausch organisiert hat.

von Silas Grittmann und Julia Knigge

Bericht über den Schüleraustausch mit Clapiers 2017/18

(Mag) 31 Schülerinnen und Schüler (13 Schüler der Klassenstufe 8 und 18 der Klassenstufe 9) stiegen am 08. Juni mit ihren begleitenden Lehrerinnen Frau Rauffmann und Frau Magschok in den Reisebus nach Clapiers bei Montpellier, wo sie 6 schöne Tage bei ihren Briefpartnern aus der troisième und quatrième verbrachten.

Die Schüler sind seit der 6. Klasse in regem Briefkontakt mit ihren Brieffreunden. Nachdem im Dezember 2017 die französischen Schüler Gernsbach besuchten und sich die Brieffreunde nach einer 3-4 jährigen Brieffreundschaft persönlich kennenlernen durften, sahen sie sich nun endlich wieder.

Nach einer 11-stündigen Busfahrt wurden die Schüler sehr herzlich von den Gastschülern und Gasteltern in Clapiers empfangen.

Das Wochenende stand ganz im Zeichen der Familie. Die Schüler durften großartige Ausflüge in die nahe Umgebung machen, im Meer baden, gemeinsam sportlich aktiv werden wie etwa mit einer Kanutour auf dem Fluss Hérault, auf Familienfeste mit ihren Gasteltern gehen und auf diese Art die französische Lebensweise und Land und Leute kennen lernen.

Am Montagmorgen war Treffpunkt um 8:00 Uhr an der Schule, wo die Schüler in mehrere Kleingruppen aufgeteilt wurden und den Unterricht besuchten. Im Anschluss wurden sie von französischen Lehreranwärtern durch die Schule geführt und bekamen so einen Einblick in das Schulleben (cantine, terrain de sport, CDI, administration, la vie scolaire).

 Pausenhof des Collège François Mitterrand

Schüler in der Schulkantine

Um 10:00 Uhr ging es auf einem Fußweg von der Schule durch die südfranzösische Macchia (sehr landschaftstypischer Spazierweg) zur nächsten Straßenbahnhaltestelle, um mit einer der bunten Straßenbahnen nach Montpellier zu fahren.

la cathédrale

Die französische Deutschlehrerin Mme Gély führte uns zu interessanten Plätzen und Sehenswürdigkeiten in der Stadt, an denen die sehr ortskundige prof allemande uns einiges erklärte und zeigte (la cathédrale, la maison de la bourse, Corum, comédie, …).

Führung durch Montpellier

Anschließend wurden die Schüler zum Heidelberghaus geführt, in dem sich Auswanderer, andere Deutsche, aber auch Franzosen treffen können, um die deutsche Kultur zu erfahren und zu leben. Danach ging es weiter durch die Stadt und die Schüler hatten mehrere Stunden Freizeit, welche sie in den engen Gassen der Altstadt oder geschützt in Einkaufsläden vor dem Platschregen, der uns erreichte, verbrachten.

in der Altstadt

Nach der Rückkehr an die Schule wurden die Schüler wieder von ihren Austauschschülern abgeholt und erlebten einen weiteren Restnachmittag und Abend in der Familie.

Am Dienstag ging es mit dem Reisebus in die sehr schöne Hafenstadt Sète. Auf dem Weg dorthin stand ein Halt in Balaruc les Bains an, um die Madeleine-Fabrik la cure gourmande zu besichtigen. Nach einer Werksführung und ausgiebigen dégustation, gab es die Möglichkeit, Produkte der Fabrik als Souvenirs zu erwerben.

Besichtigung der Madeleine-Fabrik la Cure Gourmande bei Sète

In Sète angekommen ging es auf den Mont Saint Clair, von welchem aus man eine tolle Aussicht über die Hafenanlagen, die Miesmuschel- und Austernbänke in den vorgelagerten Salzseen und die schöne Hafenstadt hat.

auf dem Mont Saint Clair

Bei heißen Temperaturen durften die Schüler eine Erkundungstour durch die Altstadt von Sète machen, was sie ausgiebig zum Einkaufen von kleinen Mitbringseln nutzten bevor, rechtzeitig zum Schulschluss der Austauschschüler in Clapiers, wieder die Heimreise zur Schule angetreten wurde.

Am Mittwochvormittag stand noch einmal Montpellier auf dem Programm. Es wurde den deutschen Schülern die Möglichkeit gegeben, die Neustadt zu erkunden und letzte Einkäufe im Polygone-Einkaufszentrum oder in der Altstadt Montpelliers zu erledigen. Hier spendierten die Lehrer der gesamten Gruppe ein Eis von Amorino.

vor der Eisdiele in Montpellier

Da die Gruppe zu Schulschluss der Franzosen gegen 12:30 Uhr wieder am Collège sein musste, blieb nicht viel Zeit in Montpellier.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Familie. Die Schüler machten gemeinsam mit ihren Gastfamilien Ausflüge oder man traf sich im Schwimmbad oder am Pool, um sich bei hochsommerlichen Temperaturen abzukühlen.

Der Donnerstag war schon der letzte Aufenthaltstag, der für einen gemeinsamen Ausflug nach Le Grau du Roi und nach Aigues Mortes genützt wurde. Im Hafenstädtchen Le Grau du Roi besuchten die Schüler den Markt und schnupperten noch ein letztes Mal Meerluft, dann ging es weiter nach Aigues Mortes, wo wir das Museum und die mittelalterliche Festung bestaunten.

in Aigues Mortes innerhalb der Festungsanlage

Nach einem vielfältigen Tag waren alle gegen 17:00 Uhr zurück an der Schule und wurden von den Gasteltern noch ein letztes Mal bekocht und mit Picknick für die lange Nachtfahrt im Reisebus ausgestattet. Um 20:00 Uhr traten alle die zehnstündige Rückfahrt ins kühlere Gernsbach an.

gez. Magschok

 Schülermeinungen:

"Savoir-vivre" in Clapiers -Schüleraustausch 2015/16

 (Mag) 34 Schülerinnen und Schüler (18 Schüler der Klassenstufe 8 und 16 der Klassenstufe 9) stiegen am 03.Juni mit ihren begleitenden Lehrerinnen Frau Rauffmann und Frau Magschok in den Reisebus nach Clapiers bei Montpellier, wo sie 6 schöne Tage bei ihren Briefpartnern verbrachten.

 Die Schüler sind seit der 6. Klasse in regem Briefkontakt mit ihren Brieffreunden. Nachdem im Dezember 2015 die Franzosen in Gernsbach waren und sich die Brieffreunde nach einer 3-4 jährigen Brieffreundschaft persönlich kennenlernen durften, sahen sie sich nun endlich wieder.

Nach einer 12-stündigen Busfahrt wurden die Schüler sehr herzlich von den Gastschülern und Gasteltern in Clapiers empfangen.

 Das Wochenende stand ganz im Zeichen der Familie. Die Schüler durften großartige Ausflüge in die nahe Umgebung machen, im Meer baden, gemeinsam sportliche Aktivitäten machen, auf kleine Feste mit ihren Gasteltern gehen und so hautnah Land und Leute kennen lernen.

 Il a fait très bon le week-end.Nous avonsété à la plagesamedi.L’eau a étéfroide. Dimanche, nousavonsfait du canoë. C’étaittrèsbien.“ (Johanna)

 

Bild01 - Pausenhof im Collège François Mittérand in Clapiers

Bild02 - am Eingang zur Schulkantine - Am Montagmorgen war Treffpunkt um 8:00 Uhr an der Schule, wo die Schüler in mehrere Kleingruppen aufgeteilt wurden und eine Stunde den Unterricht besuchten. Im Anschluss wurden sie von französischen Lehreranwärtern durch die Schule geführt und bekamen so einen Einblick in das Schulleben (cantine, terrain de sport, CDI, administration,…).

 Um 10:00 Uhr ging es auf einem Fußweg von der Schule durch die südfranzösische Macchia (sehr landschaftstypischer Spazierweg) zur nächsten Straßenbahnhaltestelle, um mit einer der bunten Straßenbahnen nach Montpellier zu fahren.

 Bild03 - Stadtführung in Montpellier

- Bild04 - in der Altstadt von Montpellier - Die französische Deutschlehrerin MmeGélyführte uns zu interessanten Plätzen und Sehenswürdigkeiten in der Stadt, an denen die sehr ortskundige profallemande uns einiges erklärte und zeigte (cathédrale, la maison de la bourse, verschiedene herrschaftliche Häuser, Corum, comédie, kleine Plätze..).

 Anschließend wurden die Schülerzum Heidelberghaus geführt, in dem sich Auswanderer, andere Deutsche, aber auch Franzosen treffen können, um die deutsche Kultur zu erfahren und zu leben. Danach ging es weiter durch die Stadt und die Schüler hatten mehrere Stunden Freizeit, welche siein den engen Gassen der Altstadt oder im Schatten eines schönen Platzes der Innenstadt verbrachten.

Nach der Rückkehr an die Schule wurden die Schüler wieder von ihren Austauschschülern abgeholt und erlebten einen weiteren Restnachmittag und Abend in der Familie.

Bild05 - Besichtigung der Madelaine-Fabrik la Cure Gourmande bei Sète - „Am Dienstag waren wir in Sète. Sète ist eine sehr schöne Hafenstadt am Mittelmeer, die in der Nähe von Montpellier liegt“ (Natalie). Auf dem Weg dorthin stand ein Halt in Balaruc les Bainsan, um die Madeleine-Fabrik la curegourmande zu besichtigen. Nach einer Werksführung und ausgiebigendégustation, gab es die Möglichkeit, Produkte der Fabrik als Souvenirs zu erwerben.

Bild06 - Bootsfahrt durch die Kanäle von Sète - Diese Fahrt hat uns ebenfalls sehr gut gefallen, doch konnten wir den Bootsführer, der ausschließlich französisch gesprochen hat, teilweise nicht so gut verstehen. Außerdem durften wir an diesem Tag mehrere Stunden in kleinen Gruppen in die Stadt gehen, um zu shoppen und Souvenirs zu kaufen. In allem hat uns dieser Tag sehr viel Spaß gemacht und meiner Meinung nach war es der beste Ausflug, den wir unter der Woche gemacht haben“ (Natalie).

  Im Anschluss war noch einmal Shoppen und Souvenirs kaufen auf dem Programm, bevor, rechtzeitig zum Schulschluss der Austauschschüler in Clapiers wieder die Heimreise zur Schule angetreten wurde.

Am Mittwochvormittag stand noch einmal Montpellier auf dem Programm. Es wurde den deutschen Schülern die Möglichkeit gegeben, die Neustadt zu erkunden und letzte Einkäufe im Polygone-Einkaufszentrum oder in der Altstadt Montpelliers zu erledigen.Da die Gruppe zu Schulschluss der Franzosen gegen 12:30 Uhr wieder am Collègesein musste, blieb nicht viel Zeit in Montpellier.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Familie. Die Schüler machten gemeinsam mit ihren Gastfamilien Ausflüge oder man traf sich im Schwimmbad oder am Pool, um sich bei hochsommerlichen Temperaturen abzukühlen.

Bild07 - Zoobesuch - Der Donnerstag war schon der letzte gemeinsame Tag und den verbrachten alle im Zoo von Montpellier. Die französischen und deutschen Schüler wurden in Kleingruppen aufgeteilt und durften zunächst an ateliers mit fachkundiger Führung aus dem Zoo zum Thema Bienen oder Evolution teilnehmen und machten dann eine sehr schweißtreibende Rallye durch den wunderschön angelegten Zoo. Neben Tieren ist auch die Pflanzenwelt, die durch Informationstafeln sehr gut erklärt wird, ein Genuss und vermittelte den Schüler einen tiefen Einblick in die Botanik des Mittelmeerraumes.

Bild08 - Abschied in Clapiers -Nach einer abenteuerlichen Wanderung zurück an die Schule wurden die Schüler von den Gasteltern noch ein letztes Mal bekocht und mit Picknick für die lange Nachtfahrt im Reisebus ausgestattet. Um 19:30 Uhr war Start an der Schule, um die 11-stündige Rückfahrt ins kühlere Gernsbach anzutreten

 

  • Bild09
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Bild 09 -11 Schülermeinungen zum Austausch

 

ASG: Deutsch-französischer Schüleraustausch 2015

Clapiers – Gernsbach 11.12. – 18.12.2015

 (hff) Am Montag, den 14.12.2015, empfing Bürgermeister Dieter Knittel die französischen Austauschschüler der 8. und 9. Klasse des Albert-Schweitzer-Gymnasiums. Die 33 jungen Französinnen und Franzosen des Collège François Mitterrand aus Clapiers bei Montpellier verbringen eine Woche mit ihren Brieffreunden in Gernsbach und Umgebung, nachdem schon seit der 6. Klasse ein reger Briefaustausch zwischen den beiden Gruppen besteht.

Vor den großen Gernsbacher Panoramaübersichten im Sitzungssaal des Rathauses erläuterte Dieter Knittel die Bedeutung Gernsbachs für das Murgtal. Ebenso hob er die Bedeutung der lange bestehenden deutsch-französischen Freundschaft hervor. Die enge Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Ländern sei besonders wichtig, da viele Europäer mit Sorge auf die Entwicklungen im politischen und kulturellen Raum blickten.

Beim späteren Empfang im Gymnasium freute sich Schulleiter Stefan Beil, zusammen mit der Fachschaft Französisch, dass der Austausch stattfinden konnte. Nach den Attentaten in Paris im Monat zuvor war die Reise durch den Ausnahmezustand im Nachbarland zunächst ungewiss. Stefan Beil hob die Bedeutung des Namensgebers Albert Schweitzer für das soziale Profil der Schule hervor und erläuterte Besonderheiten wie sprachliche und naturwissenschaftliche Züge im deutschen Schulsystem. Sein Dank für die Organisation des Austauschprogrammes ging an die Lehrerinnen der deutschen und französischen Seite: Brigitte Gély, Christine Ducourant, Sarah Rutter Quéré, Elke Magschok, Beatrix Rauffmann und Susanne Hoff.