Wie hält man eine gute Präsentation?

Dieser Frage nachgehend, beschäftigten sich die fünften Klassen des ASG am letzten Montag und Mittwoch mit dem Thema: "Ein Referat oder eine Präsentation vor der Klasse halten".

Angeleitet durch die Deutsch und Klassenlehrer durften die fünfer ihre Hobbies präsentieren, Witze erzählen und ganz nebenbei das Einmaleins vom guten Präsentieren erlernen. Mit Sprech- und Lautübungen, Tipps und Tricks zur freien Rede, Mimik, Gestik aber auch mit Lockerungsübungen für Körper und Geist gestaltete sich ein abwechslungsreicher Schultag. Alle Schüler hatten sichtlich Spaß beim Ausprobieren ihrer Fähigkeiten und Talente. Ein Dankeschön geht an den erkrankten Herrn Arnold, der das Konzept und die Umsetzung zusammen mit den Deutschlehrern auf den Weg gebracht hat.

(MOL) Die K2 Sport 4-Stünder des Albert-Schweitzer-Gymnasiums fuhren mit Lehrerin Cornelia Moll am 05.03.20 zum BioMotion Center des KIT nach Kalrsruhe, wo sie unter Anleitung von Doktorand Johannes Nagl die im Unterricht bislang nur theoretisch behandelten Inhalte endlich praktisch kennen lernen durften.

Kraftstoß, Geschwindigkeitsänderungen, Integrale, Drehmoment, Vektor und Kraft-Zeit-Verläufe oder die biomechanischen Prinzipien: Viele Fachbegriffe wurden direkt im Biomechaniklabor von Johannes Nagl noch einmal ins Gedächtnis gerufen und anschließend auf den Kraftmessplatten demonstriert. Ein Schüler durfte stets in verschiedenen Varianten springen und die anderen die Auswertung der Sprünge am Computer verfolgen.

Der Applaus für den Referenten am Ende zeigte, dass es eine gelungene Exkursion war: Nun können die nächste Sportklausur und das schriftliche Abitur kommen!

 

Schulprojekt zum Thema „Energie- und Klimaschutz“ am Albert-Schweitzer-Gymnasium, Gernsbach

Ob AUS auch wirklich AUS ist können Schüler mit der Energieagentur Mittelbaden feststellen. Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg veranstaltet die Energieagentur Mittelbaden Schulprojekte.

Innerhalb des NWT-Unterrichts (Naturwissenschaft und Technik, Leitung Daniel Diebold und Juliane Greifenstein) wurden die drei 9. Klassen des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Gernsbach von Kevin Schad in zwei Doppelstunden zum Thema „Energie- und Klimaschutz“ geschult. Dabei wurde der Stromverbrauch von Haushaltsgeräten und elektrischen Geräten im Schulhaus und zu Hause untersucht. Stromsparen sei einer der wichtigsten Schritte, die jeder selbst tun kann, um beim Klimaschutz mitzumachen, so Schad. Im lockeren Unterrichtsgespräch wurden folgende Themen bearbeitet: Klimaschutz, Gletscherschmelze, CO2-Gehalt der Atmosphäre, unbekannte Effekte bei Temperaturanstieg, aktuelle Berichterstattung in den Medien, welche Geräte benutzen vor allem Jugendliche, Stand-by-Verluste (wieso, wo, welche Geräte, Höhe, wie merkt man’s, Messung), Vorgehen beim Messen, Beleuchtung (Effizienz verschiedener Lampen, Abwärme, Wirtschaftlichkeit). Dabei wurde Vieles praktisch in Kleingruppen erprobt, z.B. wie man mit einem Strommessgerät den Stromverbrauch messen kann. Anhand eines Energiefahrrads wurde der Zusammenhang zwischen Leistung und erzeugtem Strom ausprobiert.  Die 9. Klässler mussten verschiedene Stromverbraucher (LED, Glühbirne, CD-Player, Ventilator u.ä.) mit der eigenen Pedalkraft betreiben und erfuhren so ganz plastisch und mit Staunen den Unterschied zwischen dem Energieverbrauch einer herkömmlichen Glühbirne im Gegensatz zu einer LED-Birne.

Die Schüler bekamen auch Messgeräte zwischen den beiden Projektterminen mit nach Hause. Verblüffend war die Höhe des Verbrauchs eines üppig mit elektrischen Geräten ausgestatteten und stark genutztem Jugendzimmer. Die Auswertung der Ergebnisse folgte im Plenum, gab Anlass für eine rege Diskussion und trug zum Verständnis der Problematik bei. Die Gedankenlosigkeit, mit der Geräte in Betrieb bleiben, war teilweise erschreckend. Hier sieht das Ministerium einen deutlichen Nachholbedarf und damit ist auch der Sinn des Projektes begründet: zum Nachdenken über das eigene Verhalten anregen und entsprechend - im Sinne des Energie- und Klimaschutzes - zu reagieren. Das ist am ASG gelungen!

Für die Regisseure hätten unsere medienkritischen Neuntklässler einige Tipps und Verbesserungsvorschläge parat gehabt, insgesamt sei es aber gut gewesen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Der Film bot „auf
 eine
 unterhaltsame 
Art 
die
 Möglichkeit
 zur
 Auseinandersetzung
 mit 
einem
 Thema, 
das 
eng 
mit[der
Lebenswelt unserer Schüler 
verbunden
 ist
 – dem Thema Identität. 
Gleichzeitig] 
wird 
„Romeos“
 als 
jugendlicher 
Liebesfilm
 erzählt, 
der
 sehr
 modern 
alle
 Facetten 
jugendlichen 
Verliebtseins
 erzählt 
und
 damit 
zu 
hoher 
Identifikation 
einlädt
 – 
im
 mitfühlen,
 schwärmen
 und
 gleichermaßen 
in
 der
 Bewältigung
 von
 Rückschlägen
 bei 
der
 Frage, 
wer 
ist
 der 
oder 
die 
Richtige
 für 
mich 
und 
vor 
allem, 
wann 
bin 
ich 
selbst 
liebenswert?


Als 
erster 
Film
 in 
Deutschland
 überhaupt
 erzählt 
„Romeos“
 diese 
jugendlichen 
Themen 
mit
 einer
jugendlichen
 Hauptfigur,
 die 
transgender
 ist. 

Neuartig
 ist 
ebenfalls, 
dass 
das
 Figurenensemble 
in 
Romeos
 in 
ihrer
 Mehrheit
 schwule
 und 
lesbische 
Jugendliche 
sind 
und
 damit 
nicht 
nur 
als Nebenfiguren 
in 
einem 
Film 
agieren,
 sondern 
als 
Hauptfiguren
 vollwertige 
Sympathie‐
 und 
Identifikationsfiguren
 sind. 
Das, 
was 
Sie 
in
„Romeos“
 damit
 sehen, 
ist
 ein
 Perspektivwechsel.“ (Sabine Bernardi „Romeos“, 2011)

 

Gerade dieser Perspektivwechsel irritierte manche Schüler/innen, warum sei es nicht eigentlich so, dass es keine getrennten Szenen gebe, sondern dass homo-, hetero-, transsexuelle Jugendliche alle miteinander feiern?

Die Beschäftigung mit dem „Genderbread“ zeigte, dass der Mensch sich nicht auf seine Fortpflanzungskompetenz reduzieren lasse, es geht im Leben um so viel mehr als unsere Sexualität, es geht um die Freiheit der Mensch sein zu können und zu dürfen, der man ist. Und das ist kein Thema Homosexueller oder Transgender, sondern betrifft jeden Jugendlichen. Die Menschheit stirbt dadurch nicht aus, sondern rückt im Gegenteil enger zusammen.

M.Schätzle

                                                                                                                                  Fotos: Miriam Wedekind

ASG-Weihnachtskonzert mit über 100 Mitwirkenden

Zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit fand am Mittwoch, den 11.12.2019  in der sehr gut besuchten St.-Jakobs-Kirche in Gernsbach das traditionelle Weihnachtskonzert des Albert-Schweitzer-Gymnasiums statt.

 Unter der Leitung von Markus Bär und Eckhard Kleinbub musizierten über 100 Schüler und Schülerinnen des ASGs an diesem Abend: Die Chöre der Klassen 5a und 5b, sowie der Unterstufenchor und der Kammerchor, sangen stimmungsvolle, mehrstimmige Weihnachtslieder.

Das fünfköpfige Bläserensemble unter der Leitung von Schülerin Ella Braun intonierte Joseph Haydns „Choral St. Antoni“.

Das Trio des Neigungsfaches Musik der Kursstufe 2 (Charlotte Baumgärtner (Violine), Lea Fritz (Flöte)und Leiter Markus Bär (Klavier) spielte zwei Barock-Stücke von Pachelbel und Corelli.

Die Big Band (Leitung Markus Bär) konnte eine Bearbeitung der Nussknackersuite von Tschaikowsky leider nicht zur Aufführung bringen, da ihr Dirigent sich bei den Proben am Tag der Aufführung eine Kopfverletzung zuzog. Dennoch war Markus Bär am Abend wieder mit Elan beim Dirigieren der Chöre dabei.

Nach diesem wunderbaren Konzert waren die Besuchern musikalisch auf die Weihnachtszeit eingestimmt und sangen zum Abschluss gemeinsam mit den Chören und begleitet vom Blechbläserensemble, „Vom Himmel hoch, da komm‘ ich her.“

 

Letztes Wochenende fand der alljährliche Weihnachtsmarkt in Gernsbach statt. Wie jedes Jahr beteiligte sich das ASG wieder daran, indem Schüler fleißig Waffeln verkauften.

Die Einnahmen in Höhe von 377,11€ kommen wieder unseren Hilfsprojekten in Kenia und Madagaskar zugute.

 

(hff) Seit Freitag, den 6. Dezember 2019 erleben die 25 Südfranzosen der Partnerschule des Albert-Schweitzer-Gymnasiums deutsche Lebensweise in ihren Murgtäler Gastfamilien. Auf deutscher Seite kümmern sich ebenso viele Schülerinnen und Schüler mit Eltern und Geschwistern um die jungen Brieffreunde der 8. und 9. Klasse des Collège François Mitterrand aus Clapiers bei Montpellier. Bereits seit der 6. Klasse besteht ein reger Briefaustausch zwischen den beiden Gruppen.

Seit dem Schuljahr 2008/09 besteht der Austausch, der damals durch die Initiative von Beatrix und Peter Rauffmann entstand. Lange Jahre engagierte sich Brigitte Gély, Deutschlehrerin in Clapiers, für diesen Austausch. Seit diesem Schuljahr führen Amandine Leducq von französischer Seite und wie bereits in den Vorjahren Elke Magschok auf deutscher Seite, diese große Aufgabe mit viel Hingabe fort.

Beim Empfang der Gruppe stellte Schulleiter Stefan Beil den Namensgeber der Schule – Albert Schweitzer - vor und unterstrich die Bedeutung  der sozialen Verantwortung im Leitbild der Schule.

Beim anschließenden Besuch im Rathaus blickte Bürgermeister Julian Christ auf die 800jährige Geschichte Gernsbachs im diesjährigen Jubiläumsjahr und führte den Gernsbacher Image-Film mit vielen besonderen Ansichten von Gernsbach und den umliegenden Ortsteilen vor.

Das einwöchige Programm umfasst Besuche in Stuttgart (Mercedes-Benz-Museum), in Rastatt (Schloßführung) und in Karlsruhe (ZKM – Zentrum für Kunst und Medien), sowie die dortigen Weihnachtsmärkte.

Der Gegenbesuch wird im Mai 2020 stattfinden – die Deutschen zieht dort das nahe Mittelmeer an, wohingegen sich die Südfranzosen immer wieder über die Weihnachtsmärkte freuen und auf Schnee hoffen.    

 

„Qu’est-ce qu’il fait froid en Allemagne!“ (Ist das kalt hier in Deutschland!): Dies war wohl der Satz, den wir am öftesten von unseren Austauschpartnern zu hören bekamen in dieser besonders regnerischen, windigen und kalten Dezemberwoche. Für südfranzösische Schüler waren diese Temperaturen ungewöhnlich, aber dank warmen Punschs auf Weihnachtsmärkten und geselligen Abenden bei den Gastfamilien mussten die 25 Schüler und ihre 3 begleitenden Lehrerinnen aus Clapiers nicht frieren! Die Woche ging sehr schnell vorbei und der Abschied war tränenreich. Besucht wurde zusammen das Casino in Baden-Baden (s.Bild), in Stuttgart das Mercedes-Benz Museum und die Innenstadt mit ihrem Weihnachtsmarkt, das Rastatter Schloss (s. Bild) und in Karlsruhe erst das ZKM (s.Bild) und dann noch der Weihnachtsmarkt und das Zentrum, wo die letzten Geschenke für die Eltern zuhause eingekauft werden konnten.

Wir freuen uns sehr auf die Fahrt zu unseren Gastschülern vom 8.-15.Mai 2020. (Mag)

  

Hier finden Sie uns...

Otto-Hahn-Straße 4, 

76593 Gernsbach

Tel: 07224/9919910
Email: info@gymnasium-gernsbach.de

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